Unterdrückung
- Posted by uschi on Juli 17th, 2008 filed in Homöopathie
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Wenn wir Krankheit als eine Störung der Lebenskraft begreifen, die sich in verschiedenen Symptomen auf unterschiedlichen Ebenen zeigt, bedeutet dies, dass beispielsweise Kopfschmerzen, Schlafstörungen und ein Hautausschlag keine für sich isoliert bestehenden Krankheiten, sondern alle Ausdruck EINER Krankheit sind. Dadurch leuchtet es auch unmittelbar ein, dass es wenig Sinn macht, jede Erscheinung einzeln zu behandeln, die Schlafstörungen mit Schlaftabletten, die Kopfschmerzen mit Analgetika und den Hautausschlag mit diversen Salben oder Cortison. Mit diesen Maßnahmen mag es vielleicht gelingen, die Symptome für eine Weile zum Schweigen zu bringen oder gar ganz zu beseitigen, die eigentliche Krankheit besteht aber dennoch im Inneren fort und entwickelt sich weiter. Durch die Unterdrückung der Krankheitssymptome treibt man die Krankheit weiter nach Innen, von den weniger wichtigen Organen zu den wichtigeren Organen. Die sich nun einstellenden Symptome bis hin zu Gewebeveränderungen (z.B. Magenschmerzen, Nieren- oder Leberleiden) stellen also keine neue Krankheit dar, sondern sind die Weiterentwicklung der bestehenden. Unterdrückung ist nicht nur mit allopathischen Mitteln möglich, sondern mit jeder antagonistischen Therapie, also auch mit Phytotherapeutika und homöopathischen Mitteln, die nicht nach dem Ähnlichkeitsprinzip gewählt sind.





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